Alarmierungsarten |
| Hier wollen wir auf die verschiedenen, bei der Feuerwehr üblichen Alarmierungsarten eingehen. Wir werden auf die zwei üblichen Wege eingehen.
Man unterscheidet hier zwischen lauter und leiser Alarmierung. |
| Laute Alarmierung
Diese Art der Alarmierung wird vielen bekannt sein. Es ist nämlich die Alarmierung über die Sirene, welche in vielen Dörfern und Städten noch installiert ist. Der Begriff laute Alarmierung stammt daher, dass diese Art der Alarmierung von jedem zu hören ist. Hier gibt es drei Möglichkeiten, diese Art von Alarm auszulösen. Die in der heutigen Zeit gebräuchlichste ist es, die Sirene von der Rettungsleitstelle oder Feuerwehreinsatzzentrale über Funk auszulösen. Das bedeutet, dass ein bestimmtes Signal ausgestrahlt wird, was von der Sirene ausgewertet wird und ein Anlaufen einer bestimmten Sirene bewirkt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, die Sirene mit Hilfe des an vielen Sirenen angebrachten Handauslösers zu betätigen. Hierbei ist es jedoch wichtig, bei dieser Sirene stehen zu bleiben oder zum Feuerwehrgerätehaus zu kommen, um den Feuerwehrangehörigen die Einsatzstelle mitzuteilen. Eine dritte, mittlerweile nur noch sehr selten vorkommende Möglichkeit ist die Alarmierung über eine Handsirene. Dabei wird per Hand eine Sirene angekurbelt. Vorteil dieser lauten Alarmierung ist, dass ohne technische Neuerungen eine Alarmierung der örtlichen Feuerwehr gewährleistet ist und die Bevölkerung auch gewarnt wird. Nachteil jedoch ist, dass die Feuerwehrangehörigen nur erreichbar sind, solange sie sich im Wohnort aufhalten. |
| Leise Alarmierung
Hierunter versteht man die Alarmierung über Funkmeldeempfänger (FME). Diese Fuinkmeldeempfänger sind in etwa so groß wie eine Packung Zigaretten (Bild). Die kleine Größe ermöglicht es denn Feuerwehrangehörigen, diese FME immer mitzunehmen und sie sind so auch in einem bestimmten Bereich außerhalb des Ortes erreichbar (Reichweite je nach Landschaft bis zu 100 Kilometer). Des weiteren ist hiermit auch möglich, gezielt einzelne Personen (zum Beispiel den Wehrleiter), einzelne Gruppen (zum Beispiel alle Atemschutzgeräteträger) oder auch die gesamte Wehr zu alarmieren. Der Feuerwehrangehörige erfährt hierbei auch direkt mit der Alarmierung, welche durch einen lauten Ton signalisiert und eventuell durch Vibration und einer kleinen Blinkleuchte verstärkt wird, um welche Art Einsatz (Feuer, Verkehrsunfall, Tierrettung ...) es sich handelt, da hier eine Sprachdurchsage übermittelt wird (Beispiel). |